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Ratgeber · Rechnungen

Mahnbescheid beantragen: Schritt für Schritt

Von Hannes · Stand Oktober 2026

Kurz gesagtZahlt ein Kunde trotz Mahnung nicht, beantragst du den Mahnbescheid online beim zentralen Mahngericht deines Bundeslandes, ohne Anwalt. Widerspricht der Kunde nicht, bekommst du einen Vollstreckungsbescheid und kannst pfänden lassen.
Kein Rechtsrat: vereinfachte Übersicht. Im Einzelfall frag bitte deine Handwerkskammer oder einen Anwalt.

Wann lohnt sich der Mahnbescheid?

Wenn die Forderung klar ist, der Kunde einfach nicht zahlt und keine Mängel einwendet. Bestreitet er die Rechnung inhaltlich, landet die Sache nach einem Widerspruch ohnehin vor Gericht, dann ist ein Anwalt oft sinnvoller.

So funktioniert es

  1. Vorher erinnern und mahnen, damit der Kunde in Verzug ist. Vorlagen: Zahlungserinnerung, Mahnung.
  2. Antrag online auf online-mahnantrag.de ausfüllen. Das zuständige Mahngericht richtet sich nach deinem Sitz.
  3. Gerichtskosten bezahlen. Sie richten sich nach der Höhe der Forderung und werden dem Kunden auferlegt.
  4. Das Gericht schickt dem Kunden den Mahnbescheid. Er hat zwei Wochen Zeit für einen Widerspruch.
  5. Kein Widerspruch: Du beantragst den Vollstreckungsbescheid und kannst damit pfänden lassen.
  6. Widerspruch: Die Sache geht ins normale Gerichtsverfahren.

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Häufige Fragen

Brauche ich für einen Mahnbescheid einen Anwalt?+

Nein. Den Antrag kannst du selbst online stellen.

Was kostet ein Mahnbescheid?+

Die Gerichtsgebühr richtet sich nach der Höhe der Forderung. Ist der Kunde im Verzug, muss er sie am Ende tragen.

Was passiert nach dem Widerspruch?+

Dann wird die Sache im normalen Gerichtsverfahren geklärt. Spätestens dann lohnt sich ein Anwalt.

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